Startseite

Unser Verband

Ortsvereine

Termine

Gartentipps

Aktuelles

Frauengruppe

Anmeldung

Links

Rose.gif (2263 Byte)

Gartentipps von unseren Fachberatern

                  
Ackerwinden
Dahlien
Mischkultur
Mulchen
Usambaraveilchen
Wühlmäuse
Schneiden von Obstgehölzen
Auspflanzen von Jungpflanzen
Brombeeren
                       
Ackerwinden
im Garten kommen jedes Jahr wieder und sind kaum noch auszurotten. Eine
Möglichkeit: Die betroffenen Stellen mit schwarzer Folie (doppellagig) bedecken. Die Folie muss aber ein ganzes Jahr liegen bleiben und gut befestigt werden. Die Ackerwinde "verhungert" darunter. Diese Möglichkeit kann auch bei der Quecke und Girsch versucht werden.

Dahlien
überwintern. Nach dem ersten Frost die Stengel eine handbreit über dem Boden abschneiden. Die Knollen vorsichtig ausgraben und die anhaftende Erde abtrocknen lassen und dann grob entfernen. Die Dahlienknollen in einem kühlen aber frostfreien Raum bringen und in einer Holzkiste in feuchtem Sand einschlagen. Es geht auch mit Torf. Bei hohen Raumtemperaturen sollte der Sand ab aund zu angefeuchtet werden.
Pflanzen mit vielen Knollen können im Frühjahr geteilt werden und wenn kein Frost mehr zu erwarten ist wieder in den Garten gesetzt werden.


Mischkultur

Dabei werden mehrere Gemüsearten auf einem Beet angebaut.
Vorteile: Die Nährstoffe des Bodens werden optimal ausgenutzt, die verschiedenen Pflanzen ergänzen sich, Schädlinge und Krank- heitserreger werden abgewehrt.

Bewährte Mischkulturen:
Abwechselnd Reihen mit Möhren und Zwiebeln. Dabei wird die Möhren- und Zwiebelfliege abgewehrt. Die Beetfläche und die Nährstoffe werden durch die flachwurzelnden Zwiebeln und die tiefwurzelnden Möhren ideal ausgenutzt.
Durch das säen von Bohnenkraut zwischen Buschbohnen wird die schwarze Bohnenlaus abgewehrt.

Kohlarten und Sellerie helfen gegen den Kohlweißling.

Weitere geeignete Mischkulturen:
Kohl – Lauch – Spinat
Erdbeeren – Knoblauch (hilft gegen Grauschimmel)
Buschbohnen – Rote Beete.


Mulchen
Unter Mulchen versteht man das Bedecken des Gartenbodens mit einer Streuschicht. Hierfür eignet sich angetrockneter Rasenschnitt, grober Kompost, Zerkleinerter Heckenschnitt, Unkrautreste, abgeschnittene Gründüngungspflanzen.

Vorteile:
Die Bodenlebewesen werden mit Nahrung versorgt. Es muss weniger gedüngt werden. Der Boden trocknet wesentlich langsamer aus. Bodenfeuchtigkeit bleibt länger erhalten, es kann weniger gegossen werden. Die Mulchschicht wird durch Regenwürmer und andere Lebewesen in Humus umgewandelt. Der Boden bleibt krümmelig. Es wächst weniger Unkraut auf dem Beet.

Nachteil:
Schnecken fühlen sich in der Streuschicht auch wohl.


Usambaraveilchen
selber ziehen ist ganz einfach. Man schneidet von einer Pflanze ein Blatt mit einem scharfen Messer ab und füllt einen kleinen Topf mit Blumenerde. Das Blatt wird an der Schnittstelle in die Erde gedrückt. Damit es einen besseren Halt hat kann man es mit einer aufgebogenen Büroklammer in der Erde befestigen. Die Erde angießen und feucht halten. Nach etwa 3 Wochen kommen schon die ersten Blätter der neuen Pflanze. Usambaraveilchen sollten nur von unten gegossen werden, da sonst die Blätter verfaulen.


Wühlmäuse (Schermäuse)
Wühlmäuse sind den ganzen Winter über aktiv. Wenn die Wiese und der Garten im Herbst nicht mehr ausreichend Nahrung bietet, nagen sie gerne an den Obstbaumwurzeln.Ihre Gänge legt die Wühlmaus dicht unter der Erdoberfläche an.
Jetzt im Spätherbst erweitert die Wühlmaus ihren Bau und legt Vorratskammern an, die sie mit Wurzeln unter anderem vom Löwenzahn füllt. Der November und auch zum Teil auch noch der Dezember sind die günstigsten Monate für den Mäusefang.
Die größten Erfolge hat man mit dem neuen Fallentyp "Topcat" oder der bayrischen Drahfalle.
Tipps zum Fallenstellen:
- Nach dem Endecken eines Wühlmausbaus nicht die Gänge eintreten
- Fallen in den Randzonen des Baues aufstellen. Im Zentrum des Baues ist
  die Wühlmaus besonders vorsichtig und verwühlt oft die Fallen
- Drahtfallen stets sehr fein einstellen, damit sie bei einer leichten Berührung zuschnappen
- Gänge nach dem Einbau der Falle mit lockerer Erde verschließen
- Fallen mit Ruten markieren
- Fallen nach etwa einer Stunde kontrollieren
 


Schneiden von Obstgehölzen

Thema: Verjüngungsschnitt

Verjüngungsschnitt eines Apfelbaums. Wie geht man vor? Was wird als erstes ausgeführt?

Situation:
Apfelbaum, Halbstamm, 30 Jahre alt: = Rundkrone die fachmännisch verjüngt werden soll. Bedeutung:
Wird bei älteren Obstbäumen angewandt und soll diese wieder zu stärkerem Wuchs und höherem Ertrag anregen.
Auslichtungsschnitt:
Zunächst erfolgt bei älteren Kronen ein Auslichtungsschnitt. Es werden neben der Stammverlängerung 3 bis gleich starke, gut verankerte Leitäste ausgewählt. Alle übrigen leitastähnlichen Achsen werden weggesägt. Möglich auch durch Ableiten zu Fruchtästen umfunktionieren.
Danach wird der eigentliche Verjüngungsschnitt ausgeführt? Dabei sind doch auch bestimmte Regeln zu beachten?
Ausführung:
"Abwerfen" eines Teil der alten Krone (um etwa 1/3 ihres Volumens). Dabei auf Form achten (auch Pyramide). Wichtig ist der "Abwurfwinkel". Er soll bei Äpfeln, Pflaumen, Zwetschgen, Kirschen, Renekloden und Mirabellen bis 120° betragen (gesehen zum senkrechten Leittrieb), bei Birnen 90 bis 100°.
Also:
Stammverlängerung und Leitäste um etwa 1/3 ihres Volumens ins mehrjährige Holz auf geeignete Seitenäste zurücknehmen
Weiterbehandlung:
Nach der Verjüngung oft stärkerer Austrieb aus "schlafenden Knospen" am Astring. Sollen verjüngte Gerüstachsen wieder verlängert werden, dann dafür einen kräftigen, möglichst nach außen gerichteten (oder seitlich stehenden) Langtrieb auswählen. Die anderen Austriebe entfernen

Nun ist der Baum wieder in der richtigen Form. Welche Schnittmaßnahmen werden dann in Folge ausgeführt?

Instandhaltungsschnitt:
Stabilität der Gerüstäste stärken, Förderung der Triebbildung und Erneuerung des Fruchtholzes.
Regel:
Gute Qualitätsfrüchte vor allem an jungem Kurzholz (nicht älter als 3 Jahre) und an jungen, kräftigen Trieben mit großen, gesunden Blättern.
Schnittkonzept:
Alle Astpartien müssen ausreichend belichtet werden. Deshalb vor allem zu dicht gewordene Partien in der Krone auslichten. Dabei Konkurrenztriebe und nach innen wachsende kräftige Triebe abschneiden.
Achtung: Triebbegünstigte Spitzenzonen dürfen tiefer liegende Kronenteile nicht überwachsen und somit das Licht entziehen


Thema: Erziehungsschnitt

Frisch gepflanzter Obstbäume. Diese sollen nun auch den notwendigen Schnittmaßnahmen unterworfen werden. Um welche handelt es sich und wie werden sie ausgeführt?

Modell:
Apfel, Sorte 'Rewena', Halbstamm.
Aufbau- oder Erziehungsschnitt:
Wichtig Kronenaufbau. Deshalb beim 1. Schnitt: folgende Regel:
   Konkurrenztrieb (Afterleittrieb) wegschneiden (= Trieb aus zweitoberster Knospe), wird oft
   schon in der Baumschule entfernt.
   3 bis 4 künftige Leitäste (Leittriebe) auswählen, die am Stamm gut verteilt sein sollen.
   Formieren: evtl. 1 bis 2 für Kronenaufbau nicht benötigte Triebe waagrecht binden, die zu steil
   stehenden Triebe abspreizen, Mindestwinkel 45°.
   Anschließend Rückschnitt: mittleren Leittrieb um etwa 1/3 einkürzen (Knospe nach außen!,
   8 bis 12 gut entwickelte Knospen sollen verbleiben. Danach die anderen Leitäste in gleicher
   Höhe waagrecht schneiden, auf außen stehende Knospen. Stammverlängerung (oberster Trieb)
   1 Handbreit über der Waagrechten schneiden (genau: Apfelbaum 15 cm, Birnbaum 5 cm).

Welche Schnittmaßnahmen sind an einem solchen jungen Baum in den Folgejahren auszuführen? Wann ist überhaupt die Zeit des Erziehungsschnitts beendet?

Zeit:
sobald ein genügend kräftiges Astgerüst aufgebaut ist, im Allgemeinen nach 4 bis 5 Jahren.
Dann:
Auslichtungsschnitt:
An Stammverlängerung Konkurrenztrieb + evtl folgenden steil wachsenden Trieb ganz entfernen. Bei anderen Leitästen Konkurrenztriebe und astoberseits kräftige Triebe wegschneiden, Bei waagrechten Trieben Ständertriebe wegschneiden, Kurztriebe schonen!
Formieren:
Winkelstellung der Äste überprüfen, evtl. korrigieren (abspreizen oder hochbinden) und an Stammverlängerung 1 bis 2 Triebe waagrecht binden.
Rückschnitt:
Leitäste richtig zurückschneiden damit sich Fruchtäste bilden können. Regel: Leitastlänge 50 bis 80 cm + 3 bis 4 Knospen. Dort Rückschnitt der Leitäste und Stammverlängerung im Winkel von 60° zur Stammverlängerung.

Der Schnitt wird hier an einer sicher noch wenig bekannten Apfelsorte ausgeführt. Was ist denn das Besondere an dieser und ähnlichen Sorten?

R-Sorten:
Mehltauresistente Sorte. Zu erkennen an dem Anfangsbuchstaben "R"..
Weitere R-Sorten:
Für den kleinen Garten werden noch empfohlen: Reglindis, Resi, Renora, Rebella, Regine, Relinda (nach Prof. Dr. Fischer, Pillnitz).

Thema: Schnittmaßnahmen beim Steinobst

Neben dem Kernobst spielen auch einige Steinobstarten eine wichtige Rolle. Welche Schnittmaßnahmen sind bei den Kirschen erforderlich?

Süßkirsche:
früher vielfach nur Hoch- und Halbstämme auf starkwachsenden Unterlagen. Neuerdings auch schwachwachsende Unterlagen. Schnittarbeit relativ gering.
Pflanzschnitt:
angestrebt wird Pyramidenkrone. Deshalb Mitteltrieb anschneiden und 3 bis 5 weitere Triebe stehen lassen. Später nur schwächere Quirltriebe auslichten. Wird Krone zu hoch, dann Leitäste und Gipfel auf Seitenzweige "ableiten".
Sauerkirsche:
Erziehung als Pyramiden- oder Hohlkrone. Stammhöhe 50 bis 60 cm.
Pyramidenkrone:
üblich, wobei je nach Sorte etwas unterschiedlich verfahren werden muss., z.B. bei aufrecht bzw. steil wachsenden Sorten (Beutelspacher Rexelle, Koröser usw.)alle 3 bis 4 Jahre einen Auslichtungsschnitt durchführen, bei Schattenmorelle mit überhängender Krone jährlich Fruchtholz verjüngen.
Hohlkrone:
Stammverlängerung wird entfernt. Möglich bei steilwachsenden Sauerkirschen. Umstellung erfolgt nach etwa 5 oder 6 Jahren. Dann nur noch 3 bis 4 steil stehende Leitäste. Dadurch bessere Belichtung und Fruchtqualität (auch bei Pfirsichen).

Welche Schnittmaßnahmen sind nun bei Pflaumen und Zwetschen üblich? Bei diesen Obstarten gibt es doch auch einige neue Sorten, die wir einmal erwähnen sollten?

Kronenform:
Üblich ist die Pyramidenkrone, auch Hohlkrone möglich. Gelegentlich auch Tellerkrone. Diese Krone besteht aus 8 bis 12 leicht schräg nach oben ausgerichteten Fruchtästen am Stamm ab einer Höhe von 80 cm bis 1,60 m.
Wasserschosse:
Diese Steinobstarten neigen zu starker Neutriebbildung (so gen. Wasserschossen) Diese regelmäßig entfernen.
Scharka:
Seit etwa 50 Jahren neue Krankheit (Virose), die wohl aus Jugoslawien eingeschleppt wurde (Scharka). Dadurch deutlicher Ertragsrückgang. Vorbeugend scharkaresistente Sorten pflanzen.
Gut: Cazaks Beste, Cacaks Schöne, Ersinger, Katinka, Hanita usw. Einzige absolut resistente Sorte: 'Jojo'.

Noch einen Punkt sollten wir unbedingt ansprechen. Zu welchem Zeitpunkt werden denn alle diese Schnittarbeiten am besten ausgeführt?

Frostabhängigkeit:
Schnittarbeiten bei milder Witterung, etwa bis –6°C.
Abhängigkeit von Obstart:
Baumobst am besten wenn strenge Fröste vorüber sind. Holzfrostempfindliche Apfelsorten z.B. 'Boskoop', 'Jonagold', 'Idared' oder 'Elstar' erst im Spätwinter., auch Jungbäume bis zum 5. Standjahr erst ab Ende Februar. Beginnen mit Sauerkirschen und Zwetschen (da sie früh austreiben), dann Apfel und Birne.

Thema: Schnittmaßnahmen beim Beerenobst

Im Obstgarten spielen auch die Beerensträucher eine bedeutende Rolle. Auch sie müssen einem regelmäßigen Schnitt unterzogen werden. Welche Schnittarbeiten sind im Winter bei Johannisbeeren auszuführen?

Schnittarten:
Auch Pflanzschnitt (5-7 Triebe), Erziehungs- Instandhaltungs- und Verjüngungsschnitt.
Erziehungsschnitt:
Zunächst stabile Achsen aufbauen. Deshalb Leitäste jährlich ½ zurückschneiden, Seitenäste 1. Ordnung auf 3-4 Seitenachsen und 2. Ordnung auf 2 – 3 Knospen.
Verjüngungsschnitt:
Beginnen nach dem 5. Jahr, alljährlich1 bis 2 Leitäste ganz entfernen. Ergänzungstriebe aus Basis nachziehen. Sträucher, die wenig geschnitten wurden, zusätzlich auslichten. (Bei schwarzen Johannisbeeren schon nach 3 Jahren verjüngen).
Übrigens:
Rote + weiße Johannisbeeren tragen am ein- und mehrjährigen Holz Früchte. Schwarze Johannisbeeren ausschließlich am einjährigen.

Auch Stachelbeeren müssen einem Schnitt unterworfen werden. Welche Schnittmaßnahmen sind jetzt im Winter auszuführen? Auch sollten wir noch auf einige neue Sorten hinweisen:

Winterschnitt:
Jede Pflanze besteht aus 5 oder mehr Ranken. Nach 2 Jahren abgetragen. Dann alte Ruten entfernen, immer junge Triebe nachziehen.
Sträucher / Büsche:
Erziehungsschnitt: 6 bis 8 Leitäste, Bodentriebe jährlich entfernen. Leitäste über 3 Jahre 1/3 einkürzen. Seitentriebe auslichten (bei mehltauanfälligen Sorten auch auf 6-8 Knospen zurückschneiden (Schnittgut einsammeln und "entsorgen").
Verjüngungsschnitt: ab dem 4 Jahr immer 2 Leitäste auf jeweils einen jungen Seitentrieb in Bodennähe verjüngen.
Hochstämmchen:
Krone jährlich kräftig auslichten. Später ältere Gerüstäste durch einen Jungtrieb aus der Mitte ersetzen. Kontinuierlicher Schnitt verhindert vergreisen!
Sorten:
Stachelbeermehltau weit verbreitet. Jetzt auch resistente/tolerante Sorten, z.B. Redeva, Remarka, Rokula, Invicta, Hinnonmäki.

Bei Brombeeren sollten erst im Spätwinter bzw. vor dem Austrieb im Frühjahr bestimmte Schnittarbeiten ausgeführt werden. Welche sind das und wann ist ein weiterer Schnitt erforderlich?

"Winterschnitt":
Jede Pflanze besteht aus 5 oder mehr Ranken. Nach 2 Jahren abgetragen. Dann alte Ruten entfernen, immer junge Triebe nachziehen.
"Sommerschnitt":
Seitentriebe (Geiztriebe) immer auf 4 bis 5, Neuaustriebe dann auf 1 bis 3 Augen zurückschneiden.

Himbeerruten wurden bereits im Sommer geschnitten. Was steht aber jetzt noch an?

Überlange Ruten nach letzten Winterfrösten auf 160 bis 180 cm Länge zurückschneiden oder Spitzen bogenförmig umlegen und am Spanndraht befestigen.


Auspflanzen von Jungpflanzen
Wichtig ist, dass die Jungpflanzen gut abgehärtet werden, bevor sie ins Freiland kommen. Durch verstärktes Lüften gewöhnen Sie sie immer an die Freilandbedingungen und bringen sie einige Tage vor dem Auspflanzen ganz nach draußen. Einen Tag vor dem Auspflanzen sind die Jungpflanzen tüchtig anzugießen und am besten an einem bedeckten Tag oder in den kühleren Abendstunden zu pflanzen. Ein gleichmäßiger Abstand beim Pflanzen ermöglicht hohe Erträge. Am gebräuchlichsten ist die Pflanzung im Verband (Dreieckspflanzumg). Das Land sollte so locker und feucht sein, dass ohne Schwierigkeiten mit der Hand gepflanzt werden kann. Wichtig ist dabei, dass sich in dem schmalen Pflanzloch die Wurzeln nicht nach oben biegen. Dadurch würde das Wachstum erheblich ins Stocken geraten.


Sommerschnitt bei Brombeeren und Himbeeren
Brombeeren tragen im folgenden Jahr Früchte an den langen Ruten, die sich in diesem Jahr gebildet haben. Mehr als vier bis sechs solcher Triebe kann eine Pflanze allerdings kaum versorgen, und an jungen Stöcken belässt man nicht mehr als drei Ruten: Was zu viel ist, wird bodennah abgeschnitten. Viele der diesjährigen Ruten bilden Seitentriebe, die man noch im Sommer auf zwei bis drei Augen zurückschneiden sollte.
Himbeerpflanzen, die im Sommer getragen haben, werden nach der Ernte ebenerdig zurückgeschnitten, die Triebe vernichtet, denn sie können Krankheitserreger und Schädlinge beherbergen. Die neuen Triebe bleiben unangetastet, denn diese fruchten im nächsten Jahr.