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Die Kaltmieten in
Deutschland sind nach einer Erhebung des Immobilienverbandes Deutschland
(IVD) im vergangenen Jahr nur leicht gestiegen. Mitte 2007 lagen sie
knapp ein Prozent höher als ein Jahr zuvor. In den größeren Städten mit
mehr als 100 000 Einwohnern hätten sich die Mieten um bis zu zwei
Prozent erhöht. In kleineren Städten kletterten die Preise laut IVD nur
um ein halbes Prozent. Bei Einfamilien- und Reihenhäusern sowie
Eigentumswohnungen im Neubau seien die Kaufpreise stabil geblieben.
Die Wärmeleistung, die
die Sonne Jahr für Jahr Richtung Erde sendet, übertrifft das Potenzial
sämtlicher Reserven aus Gas, Öl und Kohle um ein Vielfaches. Was liegt
näher, als die eine Energie schrittweise durch die andere zu ersetzen?
Der gravierende Unterschied liegt nämlich nicht nur in der
Umweltverträglichkeit, sondern auch im Preis: Während die fossilen
Brennstoffe immer teurer werden, kommt Sonnenergie frei Haus. Und das
mit stabiler Konstanz: Die Leistung, mit der die Strahlung die äußere
Erdatmosphäre erreicht, beträgt 1,36 Kilowatt pro Quadratmeter – ein
Wert; der nicht durch Lieferengpässe, politische Verwicklungen oder
Wirtschaftskrisen beeinflusst werden kann.
Innerhalb der Atmosphäre verliert die Sonnenenergie zwar etwas an
Kraft und wird zum Teil in die so genannte diffuse Strahlung
umgewandelt, aber selbst aus dieser Quelle holen moderne Solaranlagen
heute so viel Ertrag, dass bis zu 60 Prozent des jährlichen
Warmwasserbedarfs in einem Ein- oder Zweifamilienhaus durch die
kostenlose Sonnenenergie abgedeckt werden können. Dank hochwertiger
Kollektoren mit Vollflächen-Kupferabsorber gehört mittlerweile auch eine
leistungsstarke Heizungsunterstützung zum Aufgabenbereich vieler
Anlagen. Flachkollektoren können hohe Solarerträge mit einer perfekten
Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetterverhältnissen, die nicht vom
Sonnenschein dominiert werden, zum Beispiel Hagel, verbinden.
Damit das Einspar-Potenzial solcher Qualitätsanlagen nicht an den
Investitionskosten scheitert, gibt es staatliche Förderprogramme für die
Einbindung der Sonnenstrahlung in die Gebäudetechnik. Die politisch
vereinbarten Klimaschutzziele sind nämlich nur dann zu erreichen, wenn
wesentlich mehr Hausbesitzer als bisher die Sonne und andere erneuerbare
Energien nutzen. Derzeit beträgt die Basisförderung bei
Warmwasseranlagen in Wohngebäude-Dimensionen 60 Euro, bei Kombianlagen
für Warmwasser und Heizung 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche.
Hinzu kommen gegebenenfalls Zuschüsse als Effizienz- bzw.
Kombinationsbonus. Ein „Marktanreizprogramm“, so der offizielle Titel,
mit dem der Einstige in die künftigen Energielieferungen frei Haus
deutlich erleichtert wird. Sup
Informationen zu
den Förderkonditionen unter
www.bafa.de
(Quelle: Eigentum & Wohnen, Stgt.-J. vom 11.1105) |
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Fördermittel für Energieberatung
Der vom Deutschen
Bundestag beschlossene Bundeshaushalt 2009 sieht eine deutliche
Aufstockung der BMWi-Fördermittel für Energieberatung vor. Profitieren
werden davon Hausbesitzer und andere private Verbraucher sowie kleine
und mittlere Unternehmen, die sich in den vom BMWi geförderten
Programmen zu allen Fragen der Energieeffizienz und der erneuerbaren
Energien beraten lassen können. Sie erhalten dadurch konkrete
Hilfestellung, ihre Energiekosten zu verringern. Die deutliche Erhöhung
der Mittel, von denen 15 Millionen Euro aus Erlösen aus der Veräußerung
von Zertifikaten im Rahmen des Emissionshandels gegenfinanziert werden,
soll insbesondere zur Stärkung der Programme „Energieberatung der
Verbraucherzentrale“, „Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden“ sowie des von
Bundeswirtschaftsministerium und KfW aufgelegten „Sonderfonds
Energieeffizienz in KMU“ verwendet werden.
Weitere Hinweise für
interessierte Unternehmen stehen auf der Webseite des Programms bereit:
www.energieeffizienz-beratung.de
(wi)
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